Geschichte


Die Genossenschaft wurde am 25.1.2016 gegründet.
Den Beschluss dazu fasste die Mitgliederversammlung des Kolbenhof e.V. am 7.10.2015.
Der Kolbenhof e.V. hatte sich bislang um den Erhalt von Kleingewerbe- und Handwerksbetrieben am Standort eingesetzt. Dies geschah in den vergangenen Jahren durch politisches Engagement, durch Infoveranstaltungen wie dem jährlichen Stand auf der Altonale und dem Organisieren von Events wie den Sommerfesten auf dem Hof.(www.kolbenhof.org)

  1. 2012

    Die Mieter auf dem Gelände gründeten den Kolbenhof e.V., der sich fortan um den Erhalt von Kleingewerbe und Handwerksbetrieben im Stadtteil kümmern soll.

    Dazu lädt der Verein am 14.4. zum Gründungsfest auf dem Gelände ein.

    Am 16. & 17.6. ist der Verein erstmals auf der Altonale vertreten. Auf dem Strassenfest informiert er über die Situation auf dem Kolbenschmidt Areal. Das Interesse der Bevölkerung ist groß und es werden über 500 Unterstützerinnen und Unterstützer Unterschriften gesammelt.

    Am 18. & 19.8. veranstaltet der Verein sein erstes Sommerfest auf dem Gelände, das zu einem vollen Erfolg wird. An der Hüpfburg und auf dem Flohmarkt kommt man mit der Nachbarschaft ins Gespräch.

  2. 2013

    Die Mietverträge laufen Ende des Jahres aus. Der Verein möchte die Betriebe am Standort halten und setzt sich auf allen Ebenen für eine Verlängerung der bestehenden Verträge ein. Er spricht bei der Bezirkspolitik, der Wirtschaftsbehörde, dem Bauamt und der Handwerkskammer vor. Auch ein Bürgerbegehren wird in Erwägung gezogen.

    Gleichzeitig startet der Eigentümer des Areals, die Rheinmetall Immobilien Hamburg Objekt Friedensallee GmbH & Co. KG, den städtebaulichen Realisierungswettbewerb für das Gelände. Unter Einbeziehung der Öffentlichkeit wird im Oktober eine „gläserne Planungswerkstatt“ abgehalten.

    Am 8.5. ist das Kolbenschmidt Gelände erstmals Thema im Planungsausschuss des Bezirks.

    Am 17.7. findet wieder das beliebte Sommerfest auf dem Hof statt. Auch auf der Altonale ist der Verein wieder vertreten. Der Eigentümer erklärt sich bereit, die Mietverträge der Vereinsmitglieder zu verlängern, da ihm die Entwicklung des Areals nun wahrscheinlich erscheint. Ein Miteinander mit den Gewerbetreibenden, scheint ihm sinnvoll zu sein.

    Der Gewinnerentwurf des Wettbewerbs von den Coido Architects sieht eine Gewerbehalle für störendes Gewerbe auf dem Areal vor. Der erste Lichtblick für die Vereinsmitglieder!

  3. 2014

    Das Streiten für den Erhalt des Gewerbes auf dem Gelände geht weiter.

    Während man mit dem Stadtteil auf Sommerfest und Altonale weiterhin im Gespräch bleibt, wird der Vorhabenträger von der Bezirksversammlung gebeten, die Mietverträge weiter zu verlängern.

    Der Verein startet dieses Jahr seine Kampagne „Made in Altona“.

  4. 2015

    Durchbruch auf der öffentlichen Plandiskussion am 7.1.! Auf der Auftaktveranstaltung zum Bebauungsplan ist die Politik anwesend. Fraktionsübergreifend wird beschlossen, dass die Gewerbetreibenden auf dem Gelände eine Bleibemöglichkeit bekommen sollen. Dies gilt als die Voraussetzung für die Entwicklung des Areals.

    Zu Beginn des Jahres starten die ersten Abbruchmaßnahmen auf dem Gelände. Als erstes wird die alte Gießerei abgerissen, die viele von uns ins Herz geschlossen hatten. Bye bye Halle 1 bis 4.

    Der Verein beginnt zusammen mit der Managementgesellschaft des Eigentümers, der Rheinmetall Immobilien GmbH, ein Konzept für die Entwicklung der Halle 7 auf dem Gelände zu konzeptionieren. Schnell wird klar, dass ein Eigentumserwerb die beste Lösung darstellt. Es wird ebenso schnell klar, dass als Grundvoraussetzung ein Kaufpreis zu sehen ist, der von der Gemeinschaft realisiert werden kann. Die Rheinmetall bietet dem Verein an, das Gebäude mit einem Neubau zu versehen und in Form eines veredelten Rohbaus zum Kauf anzubieten. Die präferierte Gesellschaftsform zum Eigentumserwerb ist die Genossenschaft.

    Am 7.10. beauftragt der Verein den Vorstand mit der Gründung einer Genossenschaft zum Zweck des Gebäudeerwerbs.

    Währenddessen geht es weiter mit dem Abriss. Auch der Anbau der Halle 7 muss nun weichen, um dringende Sanierungsarbeiten des Bodens durchführen zu können. Da dieses Gebäude noch an Vereinsmitglieder vermietet ist, muss innerhalb des Geländes umgezogen werden. Es wird langsam eng.

  5. 2016

    Am Abend des 27.1. halten die Vereinsmitglieder Oliver Bogosavljevic, Pierre Claassen, Johannes Rieck, Pascal Snoeck und Tobias Trapp die Gründungsversammlung der Kolbenhof eG ab. Die Vorstände sind Pascal Snoeck und Tobias Trapp. Die Herren Oliver Bogosavljevic, Pierre Claassen und Johannes Rieck sind die Aufsichtsräte. In der Präambel der Satzung der Genossenschaft heißt es:

    „Die Genossenschaft hat das Ziel, kleinteilige Gewerbe- und Kulturbetriebe in Altona zu fördern. Insbesondere sollen Betriebe gefördert werden, die für den Stadtteil Angebote machen. Im Schwerpunkt sollen Handwerksbetriebe gefördert werden. Durch den Erwerb der Halle 7 auf dem Gelände Friedensallee 128 in 22763 Hamburg wird hierfür die Grundlage geschaffen“

    Die Genossenschaft firmiert zunächst als „eG i.G.“, bis sie ins Genossenschaftsregister eingetragen ist.

    Es wird an der Ausarbeitung eines Memorandum of Understanding, kurz MoU, zwischen den Parteien Rheinmetall Immobilien GmbH und Kolbenhof eG i.G. gearbeitet. In diesem Papier sollen alle Randbedingungen dieses komplizierten Konstruktes enthalten sein. Das Ganze dient der Vorbereitung des Erwerb des Gebäudes und des Kaufvertrages. Es soll auch der Bezirkspolitik signalisieren, dass eine Einigung bevorsteht.

    Die Genossen erkennen spätestens jetzt, dass es ohne juristisches und projektplanerisches Know how nicht weitergeht.

    Mitte des Jahres werden die Verträge mit unseren wunderbaren Beratern Frau Dr. Jehle von Neuwerk Rechtsanwälte für die Rechtsberatung und Herrn Bernhard Buderath, BUDERATH b GmbH für die Gesamtprojektbetreuung unterschrieben.

    Während das Bebauungsplanverfahren weiter voran schreitet, begibt sich das Kolbenhof Team auf den langen Weg zu Kaufvertrag und Finanzierung.

    Der Verein lässt es sich natürlich nicht nehmen, auch dieses Jahr ein Sommerfest abzuhalten.

  6. 2017

    Nach unendlich vielen Meetings, Telefonkonferenzen und Besprechungen kann im Februar endlich das final abgestimmte MoU unterschrieben werden. Die Genossenschaft soll Eigentümerin des von der Rheinmetall Immobilien zu erstellenden Gebäudes werden.

    Die Genossenschaft nimmt die ersten Gespräche mit Kreditinstituten auf. Herr Buderath fertigt ein beeindruckendes Exposée an, mit dem es von Bank zu Bank geht.

    Gegen Ende des Jahres und nach einem weiteren Sommerfest inmitten einer nun sehr großen Baustelle spitzt sich die Lage zu. Der Kaufvertrag befindet sich kurz vor der finalen Fassung, eine verbindliche Finanzierungszusage steht kurz bevor und der Beurkundungstermin beim Notar ist anberaumt. Zuvor muss die Genossenschaft, die mittlerweile vom genossenschaftlichen Prüfverband anerkannt wurde, noch ins Genossenschaftsregister eingetragen werden. Da kommt die Hiobsbotschaft vom Notar, dass dies nicht möglich sei, da der Verein bereits unter dem Namen „Kolbenhof“ firmiere. Die Genossenschaft muss kurzerhand umbenannt werden. In einer eilig einberufenen Mitgliederversammlung am 7.12., an der alle Genossinnen und Genossen teilnehmen, ändert die eG i.G. ihren Namen in „Kolbenwerk“. Am nächsten Morgen sind die Vorstände beim Notar, der die Genossenschaft beglaubigt und alles ans Registergericht weiterleitet. Am 18.12. kommt endlich die Nachricht vom Registergericht: Die Genossenschaft kann nun das „i.G.“ aus ihrem Namen verbannen. Sie ist als Kolbenwerk eG mit der Registernummer 1090 eingetragen. Die Beurkundung des Kaufvertrages findet somit wie geplant am 20.12. beim Notariat am Alstertor in Hamburg statt. Gegen 16h ist es soweit: Mit Champagner (des Notars) stoßen die Genossen auf das neue Zuhause an!

  7. 2018

    Die Genossenschaft freut sich, nun von ihrer Wunschkandidatin für die Finanzierung eine verbindliche Kreditzusage ohne Gremienvorbehalt vorliegen zu haben. Die genossenschaftliche GLS Bank wird den Grunderwerb der Kolbenwerk eG finanzieren!

    Auch der Bau der Gebäudes beginnt. Die Parzellierungen in der großen Halle werden errichtet. Mit dem Neubau soll im März begonnen werden.

    Die Übergabe des gesamten Projektes ist noch für dieses Jahr geplant.

Kontakt

Kolbenwerk eG

Gen.Reg.Nr.1090


Team

Vorstand

Tobias Trapp

Vorstand

Inhaber der Motorrad Selbsthilfe Altona

Seit 2012 auch Vorstand des Kolbenhof e.V.

Vorstand

Pascal Snoeck

Vorstand

Inhaber der Tischlerei Snoeck & Co

Aufsichtsrat

Oliver Bogosavljevic

Aufsichtsrat

Kleinunternehmer Surf- & Skateboard Manufaktur

Aufsichtsrat

Johannes Rieck

Aufsichtsrat

Kunst & Design Händler

Aufsichtsrat

Pierre Claassen

Aufsichtsrat

Grafikdesigner

 

 

Investieren Sie und profitieren Sie vom Handwerk in Hamburg-Altona!

 

Im Jahre 2012 hat der Kolbenhof e.V. begonnen, sich für den Erhalt des Kleingewerbes und der Handwerksbetriebe im Stadtteil Hamburg Ottensen einzusetzen. Das Engagement führte zur Gründung der Kolbenwerk eG, die nun Ende des Jahres 2017 die Halle7 und einen Neubau auf dem Areal des ehemaligen Kolbenschmidt Werkes in der Friedensallee erwarb. Hier will die Genossenschaft satzungsgemäß von der Verdrängung bedrohten Kleingewerbe- und Handwerksbetrieben dauerhaft ein zu Hause zu erschwinglichen Konditionen bieten. Die Genossenschaft hat somit eine Immobilie vom freien Markt entkoppelt.

Mangels Spekulationsdruck drohen nun keine Kündigungen mehr und die lokalen Betriebe können beruhigt in die Zukunft schauen. Die Arbeits- und Ausbildungsstellen sind somit dauerhaft gesichert worden! Ohne jedwede monetäre Unterstützung des Bezirkes oder der Stadt ist es der Genossenschaft trotzdem gelungen, eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. Je größer jedoch die Eigenmittel der Genossenschaft sind, desto schneller ist das Gebäude getilgt und die Kolbenwerk eG kann über den Tellerrand schauen und sich nach dem nächsten Projekt umschauen, um noch mehr dieser dringend benötigten Flächen zur Verfügung zu stellen. Deshalb unterstützen Sie das Projekt jetzt indem Sie Genossenschaftsanteile kaufen! Fördergenossenschaftsanteile kosten 500 Euro das Stück und können in beliebiger Anzahl erworben werden. Auf Ihre Anteile werden aktuell zwei Prozent Zinsen ausgezahlt (nach Genossenschaftsgesetz, also solange die Genossenschaft am Jahresende Bilanzgewinn macht). Die Kündigungsfrist der Anteile beträgt drei Jahre zum Jahresende. Kommen Sie in den Freundes- und Förderkreis der Genossenschaft, indem Sie Fördermitglied werden! Haben Sie sich entschlossen? Dann senden Sie uns eine E-Mail an info@kolbenwerk.org und fordern Ihre Beteiligungserklärung an, oder laden sich diese direkt hier im Downloadbereich herunter.

 

Sie haben noch Fragen? Wir beantworten Sie gern ebenso per E-Mail oder gleich am Telefon unter: 040 / 850 89 27

 

Flyer

Downloadbereich

 


Satzung

Laden Sie sich hier unsere Satzung im PDF-Format zum schmökern herunter. Hier finden sie alles wissenswerte zur Genossenschaft.


Beteiligungserklärung

Möchten Sie in die Kolbenwerk eG investieren und gleichzeitig profitieren? Dann laden Sie sich hier die Beteiligungserklärung im PDF-Format herunter und schicken diese ausgefüllt an die Kolbenwerk eG zurück.

 

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